Dr. Sonja BrustbauerVerhaltenstherapie › Warum Verhaltenstherapie?

dr. sonja brustbauer, warum verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie umfasst mehr als fünfzig verhaltenstherapeutische Einzelverfahren. Die Wirksamkeit kognitiv-verhaltenstherapeutischer Verfahren ist bei vielen psychischen Störungen in Hunderten von Studien belegt.


Warum Verhaltenstherapie?

Die moderne Verhaltenstherapie (VT) umfasst viele Formen der Psychotherapie. Allen Formen ist gemeinsam, dass die Hilfe zur Selbsthilfe für die KlientIn im Mittelpunkt steht.

Charakteristisch für die VT ist die Konzentration auf gegenwärtige statt auf vergangene Handlungen, ohne diese jedoch in der Analyse der Problementstehung zu vernachlässigen.

Nach Verständnis und Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte wird der KlientIn für ihre/seine Probleme und/oder Krisen Methoden mitgegeben, mit denen sie/er zukünftig selber besser zurecht kommt. Die für jeden Klienten maßgeschneiderte Therapie wird mit großer Einfühlsamkeit, Flexibilität und Sorgfalt auf Basis umfangreichen Fachwissens geplant.

Neben den Basisfertigkeiten Gesprächsführung, Motivationsarbeit und Beziehungsarbeit hat der Therapeut auch die Möglichkeit, aus einer sorgfältig evaluierten Palette an allgemeinen und störungsspezifischen Therapieverfahren auszuwählen. Die Verhaltenstherapie umfasst mehr als 50 verhaltenstherapeutische Einzelverfahren. Die Wirksamkeit kognitiv-verhaltenstherapeutischer Verfahren ist bei vielen psychischen Störungen in Hunderten von Studien belegt.

Setting und Dauer

Die Therapie wird sowohl in Einzel-, Paar- oder Gruppensitzungen durchgeführt.

Orientierungs- und Informationsgespräche: 1–3 Sitzungen. Zur Klärung von Möglichkeiten und Grenzen der Psychotherapie sowie zur Vermittlung problembezogener Hilfestellungen im Selbstversuch ohne ausführliche Therapie.

Kurzzeittherapie: Vereinbarung einer bestimmten Stundenanzahl (5-10 Termine), die bei Bedarf und sichtbaren Erfolgen später erhöht werden kann. Dies ermöglicht eine entsprechende Planung und einen ordentlichen Abschluss. Dabei kann bereits einiges oder sogar sehr viel erreicht werden, wenn es z.B. gelingt, einen Teufelskreis zu durchbrechen, die weitere Veränderung kann man dann oft allein bewirken. Soweit es möglich ist, bevorzuge ich Kurzzeittherapien, auch wenn dies zu Beginn nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Nach 7-8 Stunden ist absehbar, ob die Therapie mit der 10. Stunde beendet ist oder ein Antrag auf Therapieverlängerung gestellt werden muss.

Längerfristige Therapie: Vereinbarung einer Zusammenarbeit auf unbestimmte Zeit. Eine Langzeittherapie ist bei tiefer liegenden bzw. chronifizierten Störungen angezeigt. Dabei kann es phasenweise durchaus sinnvoll sein, größere Abstände zu wählen oder Therapiepausen zu vereinbaren, um eigenständige Problemlösungen zu ermöglichen und dadurch die Selbstbehandlungskompetenz zu stärken.

Die Hauptindikationsbereiche liegen in der Behandlung von Angststörungen→, Zwangsstörungen→, Depressionen→, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen (Alkohol-, Drogen-, Medikamenten-, Spielsucht), Psychosen (zusätzlich zu anderen Maßnahmen), hirnorganischen Störungen und in der Behandlung körperlicher Erkrankungen (chronische Schmerzen, Diabetes, Asthma, Neurodermitis, Hypertonie, Tinnitus etc.). Das Spektrum reicht von Kinder- und Jugendlichentherapie über alle Bereiche des Erwachsenenlebens bis hin zu speziellen Problemstellungen alter Menschen.

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